Mitgliedsarten

Die Mitgliedschaft der Ingenieurkammer Hessen (IngKH) setzt sich aus Pflichtmitgliedern (Beratenden Ingenieuren und Stadtplanern), freiwilligen Mitgliedern (selbstständige und angestellte Ingenieure) sowie fördernden Mitgliedern (Senior- und Juniormitglieder) - ohne Stimmrecht - zusammen.

Pflichtmitglieder

  • führen eine geschützte Berufsbezeichnung
  • sind freiberuflich und unabhängig tätig
  • vertreten keine eigenen Produkt- oder Lieferinteressen
  • haben mindestens eine dreijährige praktische Berufserfahrung als Ingenieur
  • besitzen eine Berufshaftpflichtversicherung
  • sind zur ständigen Fort- und Weiterbildung verpflichtet
  • sind Pflichtmitglieder der Kammer

Die Voraussetzungen für die Aufnahme als Beratender Ingenieur (BI) werden auf schriftlichen Antrag von einem Eintragungsausschuss sorgfältig geprüft, um die Öffentlichkeit vor unqualifizierter Beratung zu bewahren. Jeder BI erhält über die Eintragung in die Liste der Beratenden Ingenieure eine Urkunde und einen Kammerstempel, die ihn unter Angabe seiner Mitgliedsnummer als Beratenden Ingenieur ausweisen.

   Zu den Antragsunterlagen

  • führen eine geschützte Berufsbezeichnung
  • haben mindestens eine zweijährige Berufspraxis in der Stadtplanung
  • besitzen eine Berufshaftpflichtversicherung
  • sind zur ständigen Fort- und Weiterbildung verpflichtet
  • sind Pflichtmitglieder der Kammer

Die Voraussetzungen für die Aufnahme als Stadtplaner - IngKH werden auf schriftlichen Antrag von einem Eintragungsausschuss sorgfältig geprüft, um die Öffentlichkeit vor unqualifizierter Beratung zu bewahren. Jeder Stadtplaner - IngKH erhält über die Eintragung in die Liste der Stadtplaner - IngKH eine Urkunde und einen Kammerstempel, die ihn unter Angabe seiner Mitgliedsnummer als Stadtplaner - IngKH ausweisen.

   Zu den Antragsunterlagen

Mit dem novellierten Hessischen Ingenieurgesetz – HIngG vom 9. Dezember 2015 sind ab diesem Zeitpunkt neu eingetragene bauvorlageberechtigte Ingenieurinnen und Ingenieure Pflichtmitglieder der Ingenieurkammer Hessen. 

Zu den Antragsunterlagen

Die gesetzlich geschützte Berufsbezeichnung, auf den Weg gebracht mit der Gesetzesnovelle des HIngG vom 30. November 2015, wurde gemäß genehmigter Satzung und Nomenklatur gemäß Anlage 1 für Fachingenieurinnen und Fachingenieure für die Fachgebiete:

  • Arbeitsschutz im Hoch- und Tiefbau
  • Barrierefreies Planen und Bauen (veröffentlicht im Staatsanzeiger für das Land Hessen am 06.11.2017)
  • Building Information Modeling
  • Brandmeldeanlagen
  • Brandschutz (veröffentlicht im Staatsanzeiger für das Land Hessen am 07.08.2017)
  • Energieeffizienz (veröffentlicht im Staatsanzeiger für das Land Hessen am 05.12.2016) 
  • Liegenschaftswesen
  • Nachhaltiges Planen und Bauen
  • Wasserwirtschaftsplanung

eingeführt.
Die Fachingenieurbezeichnung lautet jeweils „Fachingenieurin / Fachingenieur (IngKH) für …“ mit der Ergänzung des jeweiligen Fachgebietes.
Die notwendigen Anlagen 2 mit Richtlinien zu den einzelnen Fachgebieten

  • Energieeffizienz
  • Brandschutz
  • Barrierefreies Planen und Bauen

sind bereits genehmigt und ermöglichen bereits jetzt eine Eintragung.
Fachingenieurinnen (IngKH) und Fachingenieure (IngKH) für ...

  • führen eine gesetzlich geschützte Berufsbezeichnung
  • haben eine nachgewiesene Berufspraxis im jeweiligen Fachgebiet
  • besitzen eine spezifische Berufshaftpflichtversicherung
  • sind zur ständigen Fort- und Weiterbildung verpflichtet
  • sind Pflichtmitglieder der Kammer

Die Voraussetzungen für die Aufnahme als Fachingenieurin (IngKH) / Fachingenieur (IngKH) werden auf schriftlichen Antrag von einer Fachkommission sorgfältig geprüft, um die Öffentlichkeit vor unqualifizierter Beratung und Planungen zu bewahren.
Jede Fachingenieurin (IngKH) / jeder Fachingenieur (IngKH) erhält über die Eintragung in die Liste der Fachingenieure (IngKH) eine Urkunde sowie einen Kammerstempel, die sie / ihn unter Angabe ihrer / seiner Listennummer als Fachingenieurin (IngKH) / Fachingenieur (IngKH) für das jeweilige Fachgebiet ausweisen.

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Freiwillige Mitglieder

  • die noch keine drei Praxisjahre nachweisen,
  • können ihren Beruf unabhängig ausüben oder Drittinteressen in Form von Produkten, Lieferungen oder Leistungen vertreten,
  • werden auf Antrag freiwillige Mitglieder der Kammer

   Zu den Antragsunterlagen

  • Angestellte hessische Ingenieure (Beamte und Angestellte des öffentlichen Dienstes sowie angestellte Ingenieure in Ingenieurbüros, Industrie und Verbänden)
  • werden auf Antrag freiwillige Mitglieder der Kammer

   Zu den Antragsunterlagen

Fördernde Mitglieder

sind Studierende ingenieurwissenschaftlicher Fachrichtungen hessischer Hochschulen.

Die Förderung des Ingenieurnachwuchses ist ein besonderes Anliegen der Ingenieurkammer Hessen und Ihrer Mitglieder. Studierende einer ingenieurwissenschaftlichen Fachrichtung können als Juniormitglieder mit dem Status von fördernden Mitgliedern der Ingenieurkammer Hessen beitreten. Der Nachweis des Studiums wird mit der Vorlage der Immatrikulationsbescheinigung geführt. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Nachwuchsseite

   Zu den Antragsunterlagen

  • sind nicht mehr berufstätig

  • wollen jedoch weiterhin von den Vorteilen einer Kammermitgliedschaft profitieren