Aktionen am Girls' Day 2013

Diese Aktionen fanden in Kooperation mit der Hochschule Rhein Main statt

Beton ist pink! 

In der Materialprüfanstalt wurde unter dem Motto „Beton ist pink!“ fleißig gemessen, gewogen, gemischt und gerüttelt.

Dipl.-Ing. Jörn Kreye gab den Mädels einen kleinen Einblick in die theoretischen Grundlagen der Materialkunde, erklärte die Bestandteile einer Betonmischung, die die Mädchen dann selbst abwiegen und mischen durften. Als Farbstoff gaben sie rote Rostfarbe hinzu. Die Teilnehmerinnen prüften, wie sich die Mischungen ausbreiten und stellten Betonwürfel her, deren Druckfestigkeit und Biegezugfestigkeit die Mädchen beim Girls‘ Day 2014 dann testen werden.

Warum schwingen Brücken, Treppen und andere Bauwerke?

In einem anderen Labor beschäftigten sich die Mädchen mit Treppenschwingungen mithilfe eines Schwingungsgenerators. Prof. Robert Kanz, Professor für Baustatik erklärte, dass grundsätzlich alle Bauteile immer beweglich sind und man gar nicht völlig starr bauen könne. Allerdings müsse man innerhalb gewisser Grenzen darauf achten, dass die Bewegung nicht zu groß wird. Hierfür gibt es dann bestimmte Bauteile, zum Beispiel Dämpfer, die dafür sorgen, dass es nicht zu ausufernden Schwingungen oder gar zum Kollaps kommt.

Akustik im Bauwesen

Vor dem Akustiklabor wurde es dann besonders laut. Mit einer Schreckschusspistole wurden ein paar Schüsse abgefeuert und von einem Messgerät die Lautstärke des Nachhalls von 114 Dezibel abgelesen.

Nachdem dieser Versuch von einigen Mädchen durchgeführt wurde, berichteten die Teilnehmerinnen von ihren Erfahrungen an Silvester und Dipl.-Ing. (FH) Mario Miscioscia klärte die Gruppe über die Gefahren eines solchen Feuerwerks für die Ohren auf, wenn man keinen Gehörschutz trägt.

Vermessen wird immer und überall!

Im Vermessungslabor lernten die Mädchen von Dipl.-Ing. Ute Berning und Simon Becker unterschiedliche Messgeräte kennen. Mit Rotationslaser, Nivellier, Fluchtstäben und Winkelprisma ging es dann hinaus ins Freie, um Höhenunterschiede im Gelände zu bestimmen und Strecken zwischen verschiedenen Eckpunkten auszumessen.

Nach einem gemeinsamen Mittagessen in der Mensa der Hochschule schilderten die Teilnehmerinnen sich gegenseitig ihre Erfahrungen und Eindrücke, erhielten ihre Teilnahmeurkunden und ein kleines Abschiedsgeschenk.

 

Vielen Dank!

Die Ingenieurkammer Hessen bedankt sich sehr herzlich bei allen Teilnehmerinnen dieses Tages  sowie bei allen Organisatoren und Projektleitern der Hochschule RheinMain für die sehr gute Zusammenarbeit und ihre Angebote am Girls’ Day 2013.

Artikel zum Girls’ Day im Wiesbadener Kurier am 26.04.2013