Am 27. April 2017 war es wieder so weit – der Girls‘Day ging in eine neue Runde und auch die Ingenieurkammer Hessen (IngKH) beteiligte sich wieder mit zwei Projekten. Bereits seit vielen Jahren kooperieren wir erfolgreich mit dem Fachbereich Architektur und Bauingenieurwesen der Hochschule RheinMain (HSRM). Gemeinsam haben wir am Campus Kurt-Schumacher-Ring folgende spannenden Veranstaltungen rund um den Ingenieurberuf angeboten:

  • Akustik im Bauwesen
  • Beton ist pink Baustoffprüfung in der Materialprüfungsanstalt
  • Holz als natürlicher und innovativer Baustoff

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Bei unserem zweiten Projekt, dem „Tag des offenen Ingenieurbüros“, tragen Mitgliedsunternehmen ihr Angebot für einen „Schnuppertag im Rahmen des Girls' Day“ in das Girls‘ Day Radar ein. In diesem Rahmen haben unsere Mitglieder auch dieses Jahr den Girls Day mitgestaltet und am „Tag des offenen Ingenieurbüros“ Mädchen eingeladen, an ihrem Berufsalltag teilzuhaben. Hierfür bedanken wir uns ganz herzlich beim Vermessungsbüro Haist und Pumann, Langen; beim Planungs- und Ingenieurbüro InfraPro, Lorsch und dem Ingenieurbüro Ohlsen, Grünberg für ihr Engagement. 

Auch im Jahr 2016 beteiligte sich die Ingenieurkammer Hessen (IngKH) mit zwei Projekten. In unserer langjährig bewährten Kooperation mit der Hochschule RheinMain (HSRM) haben wir in unserem ersten Projekt den Teilnehmerinnen drei faszinierende Veranstaltungen rund um den Ingenieurberuf angeboten:

  1. Baugrunderkundungen mit Studierenden aus dem FB Bauingenieurwesen
  2. Fließgewässer-Umweltmonitoring mit dem Labor für Siedlungswasserwirt-schaft
  3. Vermessen wird immer und überall!

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Unser zweites Projekt heißt „Tag des offenen Ingenieurbüros“. Unsere Mitgliedsunternehmen tragen ihr Angebot für einen „Schnuppertag im Rahmen des Girls Day“ in der Aktionslandkarte ein und melden uns zurück, wie sie diesen Tag gestaltet haben. 

Spannende Projekte rund um die Berufe des Ingenieurwesens

Auch beim diesjährigen Girls' Day am 23. März 2015 engagiert sich die Ingenieurkammer Hessen (IngKH) mit verschiedenen Aktionen. Die Anzahl der Absolventinnen in den Natur- und Ingenieurwissenschaften ist immer noch sehr gering. Der Frauenanteil unter den Hochschulabsolventen/ -innen in Deutschland liegt weiter bei unter 50%. Hier möchte die IngKH einen Beitrag leisten und hat daher zwei Projekte angeboten. In Kooperation mit der Hochschule RheinMain, Fachbereich Architektur und Bauingenieurwesen, wurden vier spannende Kurse angeboten:

  • Akustik im Bauwesen
  • Baugrunderkundungen mit Studierenden des FB Bauingenieurwesen
  • Beton ist pink! Baustoffprüfung in der Materialprüfanstalt
  • Fließgewässer-Umweltmonitoring mit dem Labor für Siedlungswasserwirtschaft
  • Vermessen wird immer und überall!

Finden Sie alle Angebote unseres Standortes Wiesbaden.

Pressemeldung zum Girls' Day 2015

Projekte rund um die Berufe des Ingenieurwesens

Auch beim diesjährigen Girls' Day am 27. März 2014 engagierte sich die Ingenieurkammer Hessen (IngKH) wieder mit verschiedenen Aktionen. Die Anzahl der Absolventinnen in den Natur- und Ingenieurwissenschaften ist immer noch sehr gering. Der Frauenanteil unter den Hochschulabsolventen/ -innen in Deutschland liegt weiter bei 46%. Hier möchte die IngKH einen Beitrag leisten und hat daher zwei Projekte angeboten. In Kooperation mit der Hochschule RheinMain, Fachbereich Architektur und Bauingenieurwesen, wurden vier spannende Kurse angeboten:

  • Akustik im Bauwesen
  • Baugrunderkundungen mit Studierenden des FB Bauingenieurwesen
  • Beton ist pink! Baustoffprüfung in der Materialprüfanstalt
  • Fließgewässer-Umweltmonitoring mit dem Labor für Siedlungswasserwirtschaft

Gemeinsame Pressemitteilung der Hochschule RheinMain und der Ingenieurkammer Hessen

Das zweite Projekt ist außerdem eines mit langjähriger Tradition: Für den Tag des offenen Ingenieurbüros wurden auch in diesem Jahr viele Türen zu Ingenieurbüros und Baustellen geöffnet, um potentiellen Nachwuchsingenieuren einen Einblick in zukünftige Berufsfelder zu ermöglichen. Wir danken an dieser Stelle ganz herzlich:
ITA Ingenieurgesellschaft, Wiesbaden / KLUGE Ingenieure und Sachverständige, Fachbüro für Arbeitssicherheit im Hoch- und Tiefbau, Offenbach / Steuernagel Ingenieure GmbH, Frankfurt.

Der Girls' Day ist heute wichtiger Baustein der Berufs- und Studienorientierung und trägt dazu bei, vielfältige Kompetenz für unsere Zukunft zu sichern. Seit dem Start der Aktion im Jahr 2001 haben bei einer stetig steigenden Zahl an Veranstaltungen insgesamt über 1.000.000 Mädchen teilgenommen. 10 Prozent der beteiligten Unternehmen und Organisationen haben bereits ehemalige Girls'Day-Teilnehmerinnen eingestellt. 

Wir bedanken uns bei Ihnen als Mitglied der Ingenieurkammer Hessen für Ihr  Engagement zur Gewinnung von Ingenieurnachwuchs.                  

Girls'Day - Potenziale wecken und entdecken

Der bundesweite Mädchen-Zukunftstag "Girls'Day" ermöglicht Mädchen ab der 5. Klasse alljährlich an einem Donnerstag im Frühjahr einen Einblick in typische "Männerberufe".

Unternehmen und Industriebetriebe, Forschungszentren und Hochschulen öffnen ihre technischen Bereiche, um Mädchen davon zu überzeugen, dass Technik nichts nur etwas für Jungs ist!

Die Mädchen lernen Ausbildungsberufe und Studiengänge in Technik, IT, Handwerk und Naturwissenschaften kennen, in denen Frauen bisher eher selten vertreten sind oder begegnen weiblichen Vorbildern in Führungspositionen aus Wirtschaft oder Politik. Der Girls’Day ist das größte Berufsorientierungsprojekt für Schülerinnen. Seit dem Start der Aktion im Jahr 2001 haben bei einer stetig steigenden Veranstaltungszahl insgesamt über 1.500.000 Mädchen teilgenommen. Mit großem Erfolg: Jedes dritte Mädchen möchte in dem am Girls’Day kennengelernten Beruf ein Praktikum machen oder eine Ausbildung beginnen. 28 Prozent der Unternehmen, die am Girls’Day aktiv waren, haben mittlerweile Bewerbungen von ihren ehemaligen Girls’Day-Teilnehmerinnen erhalten. Die Evaluationsergebnisse zeigen außerdem: Mädchen finden naturwissenschaftliche und technische Berufe besonders ansprechend, wenn sie erfahren, dass Tätigkeiten in diesen Berufen Spaß machen, abwechslungsreich sind und mit Menschen zu tun haben. 

Warum ein Zukunftstag für Mädchen?

Die junge Frauengeneration in Deutschland verfügt über eine besonders gute Schulbildung. Dennoch entscheiden sich Mädchen im Rahmen ihrer Ausbildungs-
und Studienwahl noch immer überproportional häufig für »typisch weibliche« Berufsfelder oder Studienfächer. Damit schöpfen sie ihre Berufsmöglichkeiten
nicht voll aus, den Betrieben aber fehlt gerade in technischen und techniknahen Bereichen zunehmend qualifizierter Nachwuchs.

Was passiert am Girls'Day?

Technische Unternehmen und Abteilungen sowie Hochschulen, Forschungszentren und ähnliche Einrichtungen bieten am Girls’Day Veranstaltungen für Mädchen an und tragen diese im Vorfeld in das Girls'Day Radar unter www.girls-day.de ein. Unternehmen und Organisationen öffnen am Aktionstag alle Bereiche, in denen Frauen bislang unterrepräsentiert sind. Die Teilnehmerinnen erleben z.B. in Laboren, Büros und Werkstätten, wie interessant und spannend diese Arbeit sein kann. In Workshops und bei Aktionen gewinnen die Mädchen Einblick in die Praxis verschiedenster Bereiche der Arbeitswelt und erproben praktisch ihre Fähigkeiten im technischen Bereich. Sie erhalten direkte Antworten auf ihre Fragen und können erste Kontakte knüpfen.

Auswirkungen

In den letzten Jahren hat mit dem Girls’Day und anderen Aktivitäten eine Trendwende eingesetzt. Von Jahr zu Jahr – wenn auch noch auf geringem Niveau – steigt der Anteil junger Frauen unter den Auszubildenden in den Metall- und Elektroberufen sowie in einigen Handwerksberufen. Sehr erfreulich: Mit über 21.000 Studienanfängerinnen in den Ingenieurwissenschaften begannen zuletzt so viele
Frauen wie noch nie ein Technikstudium.

Boys’Day

Auch Jungen können diesen Aktionstag nutzen: Sie können sich am Boys'Day intensiv mit persönlichen Berufs- und Lebenszielen auseinandersetzen. Regionale Arbeitskreise sowie Pädagoginnen und Pädagogen an den Schulen organisieren zusätzlich Programme für Jungen, die auf die Erweiterung ihrer Lebensperspektive und ihres Berufsspektrums ausgerichtet sind, denn auch sie orientieren sich häufig eindimensional. Viele Initiativen und Netzwerke haben sich bereits des Themas jungengerechter Förderung aktiv angenommen. Schulische und außerschulische Aktivitäten zu den Themen Berufswahlmöglichkeiten, Lebensplanung und Sozialkompetenzen richten sich gezielt an Jungen. Weitere Informationen bietet das Servicebüro Neue Wege für Jungs.