News

Astronaut Matthias Maurer testet neuartige Betonmischungen im Weltall

Um die Herausforderungen der Zukunft und der Gegenwart zu meistern, ist das Wissen von Ingenieurinnen und Ingenieure unerlässlich. Hierfür bedarf es jedoch dringend passender Rahmenbedingungen. Anlässlich der 68. Bundesingenieurkammer-Versammlung in Berlin haben die Ingenieurkammern der Länder ein Forderungspapier vorgelegt.

Am 11. November 2021 ist der deutsche Astronaut Matthias Maurer mit der SpaceX Crew 3 in den Weltraum aufgebrochen, um während seiner „Cosmic Kiss“-Mission auf der Internationalen Raumstation (ISS) an mehr als 100 Experimenten zu arbeiten. Neben einem Testlauf, der sich damit befasst, wie sich Keime an der Oberfläche abtöten lassen, ist ein Teil dieser Versuche auch im Bereich der Werkstoffwissenschaften angesiedelt. So soll Maurer laut dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) beispielsweise „erstmals untersuchen, wie verschiedene Betonmischungen – bestehend aus Zement, Sand beziehungsweise ‚Mondstaub‘ Regolith zusammen mit verschiedenen Zusätzen wie Luftporenbildern und Wasser in Schwerelosigkeit aushärten.“ Im Rahmen des Concrete Hardening-Projekts solle sowohl „Baumaterial für Habitate bei Mond und Mars-Missionen als auch zum nachhaltigen Hausbau auf der Erde entstehen.“

Quelle: MDR