Offizielle Kammer-Nachrichten der Ingenieurkammer Hessen Ausgabe 04 | 2026 Im Anschluss daran wurde die mit Spannung erwartete Preisverleihung eröffnet. Die Jury würdigte neben der gestalterischen Qualität insbesonde- re die statischen und konstruktiven Überlegungen der Modelle sowie die individuellen Besonderheiten der ausgezeichneten Arbeiten hervor. Zu der Jury gehörten in diesem Jahr Fachleute aus dem Bau- und Inge- nieurwesen, aus der Wirtschaftsfor- schung und Landesentwicklung sowie aus der Architektur und Planung: Xe- nia Diehl, HA Hessen Agentur GmbH, Dipl.-Ing. Johannes Springer, Ge- schäftsführender Gesellschafter Wei- hermüller & Vogel GmbH, Dipl.-Ing. (FH) Jens Gierhardt, SMG Ingenieur- partnerschaft Strauch & Gierhardt, Thomas Kurz, Leiter Objekt- und Fachplanung Julius Berger Internatio- nal GmbH und Prof. em. Dr.-Ing. Mat- thias Rohde, Ingenieurbüro Rohde. Durch das Programm führte Conny Bächstädt, Journalistin des Hessi- schen Rundfunks, die mit Charme und Fachkenntnis für eine gelungene Moderation sorgte. Mit Charme und großer Professionalität führte Moderatorin Conny Bächstädt, Journalistin des Hessischen Rundfunk, durch das Programm der Preisverleihung. Insgesamt 183 Modelle wurden in diesem Jahr eingereicht und konnten in der Kongresshalle Gießen besichtigt werden. Großes Interesse an den eingereichten Model- len, die von den Teilnehmenden vor Ort intensiv betrachtet und diskutiert wurden. Jens Koch vom HMKB saß gemeinsam mit den Jurymitgliedern in der ersten Reihe. Die Jury übernahm die Laudationes für die prämierten Modelle. V.l.n.r: Xenia Diehl, HA Hessen Agentur GmbH, Jens Koch, Hessischen Ministerium für Kultus, Bildung und Chancen, Dipl.-Ing. Johannes Springer, Geschäftsführender Gesellschafter Weihermüller & Vogel GmbH, Dipl.-Ing. (FH) Jens Gierhardt, SMG Ingenieurpartnerschaft Strauch & Gierhardt sowie Thomas Kurz, Leiter Objekt- und Fachplanung Julius Berger International GmbH. Jens Koch vom Hessischen Ministeriums für Kultus, Bildung und Chancen (HMKB) lobte die Vielfalt der eingereichten Entwürfe. des Bauens. „Ein Buch müssen wir nicht lesen, ein Musikstück müssen wir nicht hören, aber einem Bauwerk können wir uns nicht entziehen. Wir sind ihm ausgesetzt, wir müssen es anschauen, es benutzen und auf es vertrauen. Damit ist das Ganze sehr viel mehr als die Summe seiner Teile. Ein Werk, dessen Resultat mit Stolz und Genugtuung betrachtet werden kann. Ingenieurinnen und Ingenieure sind damit mehr als Techniker.“ Auch in diesem Jahr hielt Jurymitglied Prof. em. Dr.-Ing. Matthias Rohde, Ingenieurbüro Rohde, eine Schnuppervorlesung. Einen besonderen Einblick in die Praxis bot anschließend Prof. em. Dr.- Ing. Matthias Rohde. In einem anschaulichen Fachvortrag berichte- te er über seine Erfahrungen aus ei- nem Ingenieurprojekt im Rahmen der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 und verdeutlichte, wie komplexe Bauvor- haben durch präzise Berechnungen, Windkanalversuche und intensive Projektbegleitung erfolgreich umge- setzt werden. 2