20.03.2026
Ingenieurinnen und Ingenieure können ihre Projekte für den Deutschen Brückenbaupreis 2027 bis 30. Juni 2026 einreichen.
Mit dem Wettbewerb zeichnen die Bundesingenieurkammer und der Verband Beratender Ingenieure VBI herausragende Ingenieurleistungen im Brückenbau aus. Der Preis steht unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Verkehr.
Der Deutsche Brückenbaupreis gilt als höchste Auszeichnung in diesem Fachgebiet und wird 2027 zum elften Mal vergeben. Gesucht werden Brückenbauwerke, die in den vergangenen fünf Jahren fertiggestellt wurden und durch technische Qualität, gestalterische Stärke, innovative Lösungen und nachhaltige Planung überzeugen.
Zwei Kategorien und ein Sonderpreis
Der Wettbewerb wird in zwei Hauptkategorien ausgeschrieben:
Darüber hinaus wird erneut der Sonderpreis Nachhaltigkeit vergeben. Er würdigt Projekte, die in besonderer Weise Lösungen für ressourcenschonendes und klimabewusstes Bauen entwickeln und umsetzen.
Ingenieurleistungen sichtbar machen
Brücken prägen Räume oft über Generationen hinweg. Sie verbinden Regionen,
sichern Mobilität und stehen zugleich im öffentlichen Blick. Der Deutsche
Brückenbaupreis macht sichtbar, welche Qualität Ingenieurinnen und Ingenieure
sowohl im Neubau als auch im Umgang mit bestehender Infrastruktur
erreichen. Eine Fachjury bewertet die eingereichten Projekte unter anderem
nach Gestaltung, Funktionalität, Konstruktion, Innovation, Planungs- und
Bauverfahren, Nachhaltigkeit sowie Wirtschaftlichkeit.
Einreichung bis 30. Juni 2026 möglich
Ingenieurinnen und Ingenieure sind eingeladen, ihre Projekte für den
Wettbewerb bis 30. Juni 2026 einzureichen. Die Auslobungsunterlagen und
Teilnahmebedingungen stehen auf der Wettbewerbswebsite www.brueckenbaupreis.de bereit. Die Preisverleihung
des Deutschen Brückenbaupreises 2027 findet am 10. März 2027 in Dresden statt –
traditionell am Vorabend des Dresdner Brückenbausymposiums.